Home / Online-Marketing / Social Ads & Influencer
Online-Marketing
Social Ads und Influencer Marketing im B2B
Vertrauen leiht man sich von Gesichtern, denen man glaubt.
Social Ads und Influencer Marketing im B2B bedeuten: Sie platzieren bezahlte Anzeigen und Beiträge dort, wo Entscheider beruflich Inhalte konsumieren, vor allem auf LinkedIn. Anzeigen steuern Reichweite und Zielgruppe, Creator und Fachexperten liefern Glaubwürdigkeit. Zusammen schaffen sie Bekanntheit und Vertrauen, lange bevor ein Einkaufsprojekt startet. Gemessen wird nicht an Klicks, sondern an qualifizierten Gesprächen.
Überblick
Was ist Social Ads Influencer Marketing im B2B?
Social Ads und Influencer Marketing gelten im B2B oft als Randthema, weil Investitionsgüter und Dienstleistungen nicht spontan gekauft werden. Das stimmt nur halb. Kaufentscheidungen werden über Monate vorbereitet, und in dieser Zeit prägen Beiträge, Empfehlungen und Anzeigen im beruflichen Umfeld, welche Anbieter überhaupt in die engere Wahl kommen.
Mehr lesenWeniger anzeigen
Diese Seite erklärt, wie Social Ads und Influencer Marketing im B2B funktionieren, welche belegten Daten es 2024 bis 2026 dazu gibt, worauf bei Kennzeichnung und Datenschutz zu achten ist und wie Sie Wirkung bewerten. Sie richtet sich an Geschäftsführer sowie Marketing- und Vertriebsleiter im Mittelstand.
Social Ads sind bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken, die sich nach Merkmalen wie Branche, Funktion oder Unternehmensgröße ausspielen lassen. Influencer Marketing nutzt die Reichweite und das Ansehen einzelner Personen, damit Botschaften glaubwürdiger ankommen als reine Unternehmenswerbung. Im B2B sind das selten Prominente, sondern Fachleute, Praktiker und Branchenstimmen.
Beide Instrumente ergänzen sich. Die Anzeige sorgt für gezielte Reichweite in definierten Zielgruppen, die Empfehlung einer vertrauten Person senkt die Hürde, sich mit einem unbekannten Anbieter zu beschäftigen. Weitere Grundlagen zu Kanälen und Zusammenspiel finden Sie auf der Seite Online-Marketing.
Worin unterscheidet sich B2B von B2C?
B2B funktioniert anders als B2C.
Umdrehen ↻Worin unterscheidet sich B2B von B2C?
Im B2B entscheiden Gruppen statt Einzelpersonen, die Entscheidungswege sind lang und die Zielgruppen klein. Eine Anzeige muss deshalb nicht möglichst viele Menschen erreichen, sondern die wenigen richtigen. Reichweite pro Euro ist hier eine schwache Kennzahl, die Passung der Zielgruppe zählt mehr.
Leistungen
Unsere Leistungen im Bereich Social Ads und Influencer
Das übernehmen wir für Sie, einzeln oder als Paket. Karte anklicken für mehr Infos.
LinkedIn-Profile & Showcase-Seiten
Glaubwürdiger Auftritt als Basis
Umdrehen ↻LinkedIn-Profile & Showcase-Seiten
Wir bauen Unternehmens- und Showcase-Seiten sowie Profile Ihrer Fachleute so auf, dass Anzeigen und Beiträge auf einen überzeugenden Auftritt führen. Jede Seite hat eine klare Aussage, passende Inhalte und einen nächsten Schritt für Besucher.
Ergebnis: Fertige Profile und Seiten mit einheitlichem Auftritt.
Redaktioneller Content-Kalender
Themen planen statt spontan posten
Umdrehen ↻Redaktioneller Content-Kalender
Wir planen regelmäßige, themenorientierte Inhalte statt spontaner Einzelposts und binden Experten aus Ihrem Unternehmen ein. Formate, Rhythmus und Freigaben werden vorab festgelegt. Wir legen fest, welche Themen Sie besetzen wollen, wer Beiträge schreibt und wie Inhalte in Anzeigen und Newsletter weiterverwendet werden. So bleibt der Aufwand für Ihr Team überschaubar.
Ergebnis: Kalender mit Themen, Formaten und Verantwortlichen.
Social Ads mit B2B-Targeting
Anzeigen für die richtigen Entscheider
Umdrehen ↻Social Ads mit B2B-Targeting
Wir richten Anzeigen auf Branche, Position und Unternehmensgröße aus und steuern sie auf Ihre Zielaccounts. Anzeigenformate, Botschaften und Budgets testen wir und passen sie anhand der Ergebnisse an. Wir werten nicht nur Klicks aus, sondern, ob aus Anzeigen Kontakte aus den gewünschten Unternehmen entstehen.
Ergebnis: Laufende Kampagnen mit Auswertung nach Zielgruppe und Gesprächsqualität.
Community- & Reichweitenaufbau
Vernetzung im Fachumfeld
Umdrehen ↻Community- & Reichweitenaufbau
Wir bauen Sichtbarkeit und Vernetzung im relevanten Fachumfeld systematisch auf: durch gezielte Beiträge, Austausch mit Multiplikatoren und den Aufbau einer interessierten Gefolgschaft. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Fachleuten, die in Ihrem Markt Vertrauen genießen. Wir prüfen vorab, ob Reichweite, Themen und Stil zu Ihrer Marke passen.
Ergebnis: Wachsende, passende Reichweite statt zufälliger Followerzahlen.
Landingpages & Lead-Wege
Von der Anzeige zur Anfrage
Umdrehen ↻Landingpages & Lead-Wege
Wir gestalten die Seiten, auf denen Anzeigen enden, und verbinden Formulare und Kontaktwege mit Ihrem CRM, damit aus einem Klick ein nachverfolgbarer Kontakt wird. Wir messen, welche Anzeigen und Beiträge tatsächlich zu qualifizierten Anfragen führen, und optimieren die Seiten darauf hin.
Ergebnis: Landingpages mit messbarem Weg bis zur Anfrage.
Abstimmung mit Suche
Bekanntheit und Nachfrage verbinden
Umdrehen ↻Abstimmung mit Suche
Wir stimmen Social Ads und Influencer-Aktivitäten auf SEO, GEO und Google Ads ab, damit Bekanntheit und gezielte Nachfrage zusammenwirken und sich nicht gegenseitig im Weg stehen. Gemeinsame Auswertungen zeigen, welcher Kanal Interesse weckt und welcher Anfragen abschließt.
Ergebnis: Ein abgestimmter Plan über alle Kanäle.
Creator-Marketing ist im B2B 2026 etabliert. Laut einer YouGov-Befragung im Auftrag von LinkedIn (2026) unter 1.299 B2B-Marketern in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Indien sagen 82 % der Marketer, die mit Creatorn arbeiten, solche Kampagnen seien für messbaren Return on Investment wesentlich [1]. Wichtig: Das ist die Einschätzung von Anwendern, kein neutraler Wirkungsnachweis.
Auch auf der Käuferseite zeigt sich ein Muster. Laut derselben LinkedIn-Erhebung verlassen sich 56 % der B2B-Käufer, die Creator nutzen, in der Schlussphase auf deren Einschätzung, um eine Empfehlung zu bestätigen [1]. Die Plattformen reagieren darauf: LinkedIn führte im Juni 2026 einen Creator Marketplace in der Werbeverwaltung ein, über den Marken Creator suchen und deren Beiträge als Anzeige verstärken können [2].
Wie groß ist das Publikum in Deutschland?
Das Publikum in Deutschland
Umdrehen ↻Wie groß ist das Publikum in Deutschland?
Laut DataReportal (Digital 2026 Germany) gab es in Deutschland im Oktober 2025 rund 64,7 Millionen Social-Media-Nutzerkennungen, und LinkedIn meldete in seinen Werbewerkzeugen eine potenzielle Reichweite von 24,0 Millionen Mitgliedern [8]. Das sind Werbereichweiten und keine geprüften aktiven Nutzer; als Größenordnung taugen sie, als Zielgruppenzahl nicht.
Stand heute
Social Ads und Influencer Marketing heute: Stand 2026

Analyseergebnisse
Analyseergebnisse und Studien im Überblick
Die folgenden Kennzahlen stammen aus den verlinkten Quellen und sind jeweils mit Jahr und Stichprobe eingeordnet.
der Marketer mit Creator-Erfahrung sehen Kampagnen als wesentlich für messbaren ROI
LinkedIn/YouGov (2026), 1.299 B2B-Marketer in fünf Ländern. Einschätzung von Anwendern. [1]
der Käufer, die Creator nutzen, verlassen sich in der Schlussphase auf deren Einschätzung
LinkedIn Global B2B Marketing Outlook (2026); die Stichprobe der Käufer ist nicht näher angegeben. [1]
der Unternehmen sind zu einem beliebigen Zeitpunkt nicht im Markt
Ehrenberg-Bass Institute für das LinkedIn B2B Institute, angegeben als „bis zu“ 95 %. [3]
würden Anbieter mit regelmäßigem Thought Leadership bei Ausschreibungen eher befürworten
Edelman-LinkedIn (2025), knapp 2.000 Führungskräfte, berichtet über Demand Gen Report. [4]
der B2B-Marketer in US-Unternehmen setzen Influencer Marketing ein
TopRank Marketing (2025), 404 Befragte, nach 34 % im Jahr 2020; berichtet über ContentGrip. [10]
LinkedIn-Mitglieder in Deutschland als Werbereichweite
DataReportal (2025/26): Werbereichweite laut Plattform, nicht aktive Nutzer. [8]
Vorgehen
So gehen wir bei unidexx vor
Fünf Schritte, die aufeinander aufbauen. Nach jedem Schritt entscheiden Sie, wie es weitergeht.
Zielgruppe und Ziel klären
Wir definieren gemeinsam, wer bei Ihren Kunden mitentscheidet, welche Zielaccounts relevant sind und welches Geschäftsergebnis die Kampagne unterstützen soll, etwa qualifizierte Gespräche in einem bestimmten Segment.
Kanäle und Profile prüfen
Wir prüfen Ihre Unternehmens- und Personenprofile, vorhandene Inhalte und Daten. Daraus ergibt sich, welche Plattform tragfähig ist und ob zuerst Grundlagen wie Content-Kalender und Profilpflege nötig sind.
Inhalte und Stimmen entwickeln
Wir erarbeiten Themen, die konkrete Fragen Ihrer Buying Group beantworten, und klären, welche Experten aus Ihrem Haus oder externe Fachstimmen die Botschaft glaubwürdig tragen.
Kampagnen aufsetzen und kennzeichnen
Wir bauen Zielgruppen, Anzeigenformate und Landingpages auf und stellen sicher, dass Kooperationen vertraglich geregelt und Kennzeichnung sowie Datenschutz mit Ihren Fachberatern abgestimmt sind.
Messen und nachsteuern
Wir werten Reichweite, Zielgruppenanteil und Gesprächsqualität laufend aus, testen Botschaften und Formate und verschieben Budget zu dem, was nachweislich zu Anfragen führt.
Begriffe
Wichtige Begriffe einfach erklärt
Die wichtigsten Fachbegriffe, kurz und verständlich erklärt.
Social Ads
Bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken, die sich nach Profilmerkmalen wie Branche, Funktion und Unternehmensgröße ausspielen lassen.
Influencer und Creator
Personen, die in sozialen Netzwerken regelmäßig Inhalte veröffentlichen und ein Publikum erreichen. Im B2B sind es meist Fachleute, Praktiker oder Branchenkenner.
Thought Leader Ads
Anzeigenformat von LinkedIn, bei dem ein organischer oder gesponserter Beitrag einer Person als Anzeige verstärkt wird, statt eine Unternehmensanzeige zu schalten [2].
Matched Audiences
Zielgruppen, die Sie aus eigenen Daten bilden, etwa Website-Besucher, Kontaktlisten oder Zielaccounts. LinkedIn bietet dafür Website-, Kontakt- und Account-Targeting an [9].
Account-Based Marketing
Marketing, das nicht breite Zielgruppen, sondern eine vorab definierte Liste von Zielunternehmen mit abgestimmten Botschaften anspricht.
Buying Group
Die Gruppe von Personen in einem Unternehmen, die an einer Kaufentscheidung beteiligt ist, zum Beispiel Fachbereich, Einkauf, Geschäftsführung und IT.
Brand und Demand
Brand meint den Aufbau von Bekanntheit und Vertrauen, Demand das Einsammeln bestehender Nachfrage, etwa über Suche oder Kontaktformulare. Beides braucht unterschiedliche Kennzahlen.
Werbekennzeichnung
Der erkennbare Hinweis, dass ein Beitrag auf einer Vereinbarung mit einem Unternehmen beruht. Die konkreten Anforderungen regeln Gesetze und Aufsichtsbehörden, siehe Abschnitt zur Kennzeichnung.
Warum es wichtig ist
Warum Social Ads und Influencer Marketing im B2B wichtig sind
Der Grund liegt im Timing: Die meisten Zielunternehmen kaufen gerade nicht. Eine vielzitierte Auswertung von John Dawes (Ehrenberg-Bass Institute) für das LinkedIn B2B Institute beziffert den Anteil der Unternehmen, die zu einem beliebigen Zeitpunkt nicht im Markt sind, auf bis zu 95 % [3]. Wer nur sichtbar ist, wenn gesucht wird, erreicht also nur einen kleinen Teil der späteren Käufer.
Was bringt Vertrauen vor dem Kaufprojekt?
Vertrauen vor dem Kaufprojekt
Umdrehen ↻Was bringt Vertrauen vor dem Kaufprojekt?
Wer früh bekannt ist, wird später eher angefragt. Auf der Seite Thought Leadership im B2B vertiefen wir, wie Fachautorität entsteht. Laut dem Edelman-LinkedIn B2B Thought Leadership Impact Report (2025), einer Befragung von knapp 2.000 Führungskräften, würden 79 % einen Anbieter im Ausschreibungsprozess eher befürworten, der regelmäßig hochwertige Fachinhalte veröffentlicht [4]. Der Wert wird dort über eine Sekundärquelle berichtet und gilt für Thought Leadership insgesamt, nicht für Influencer allein.
Wie passt das zur Suche?
Zusammenspiel mit der Suche
Umdrehen ↻Wie passt das zur Suche?
Social Ads ersetzen Suchmaschinenwerbung nicht. Sie erzeugen Bekanntheit vor dem Bedarf, während Google Ads im B2B und SEO den Bedarf abholen, wenn er konkret wird. Erst die Kombination deckt die gesamte Reise ab.
Social Ads funktionieren im B2B über Zielgruppendefinition, Format und Botschaft. Auf LinkedIn lassen sich laut Plattform unter anderem Jobtitel, Unternehmen, Branche und Seniorität auswählen; dazu kommen Matched Audiences für Website-, Kontakt- und Account-Targeting sowie Retargeting [9]. Die Datenqualität beruht auf den Angaben der Mitglieder.
- Zielgruppe: kleine, klar umrissene Listen statt breiter Streuung
- Format: Dokument- und Videobeiträge, Lead-Formulare, Thought Leader Ads
- Botschaft: ein konkretes Problem der Buying Group statt Unternehmensdarstellung
- Folgeschritt: Landingpage oder Download, der zu einem Gespräch führt
Welche Plattform eignet sich wofür?
LinkedIn eignet sich für präzises Targeting nach beruflichen Merkmalen. Instagram, YouTube oder TikTok erreichen sehr große Zielgruppen, bieten aber weniger berufliche Filter und passen eher für Employer Branding, Recruiting oder Produkte mit breiterer Käuferschaft. Welche Plattform trägt, hängt von Ihrer Zielgruppe ab (unidexx-Einschätzung).
Social Ads & Influencer
Wie funktionieren Social Ads im B2B?

Social Ads & Influencer
Wie funktioniert Influencer Marketing im B2B?

Influencer Marketing im B2B funktioniert über Fachautorität, nicht über Followerzahlen. Gesucht werden Personen, deren Publikum aus Ihren Entscheidern besteht und die zum Thema glaubwürdig sprechen können: Branchenpraktiker, Verbandsvertreter, Fachautoren oder eigene Experten aus dem Unternehmen.
Laut TopRank Marketing (2025), einer Befragung von 404 B2B-Marketern in US-Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten, beziehen 85 % Influencer Marketing in ihre Strategie ein, nach 34 % im Jahr 2020 [10]. Auch hier gilt: Es handelt sich um eine Anbieterstudie aus den USA, die über einen Fachartikel berichtet wird.
Welche Formen der Zusammenarbeit gibt es?
Üblich sind Gastbeiträge und Interviews, gemeinsame Webinare, Kommentierungen von Studien sowie bezahlte Beiträge, die als Anzeige verstärkt werden. Die eigene Geschäftsführung und Fachexperten werden häufig unterschätzt: Persönliche Profile erreichen oft mehr Aufmerksamkeit als Unternehmensseiten (unidexx-Einschätzung).
Worauf sollten Sie bei der Auswahl achten?
Prüfen Sie Zielgruppenpassung, inhaltliche Qualität und Regelmäßigkeit statt reiner Reichweite. Lassen Sie sich Publikumsstruktur und frühere Zusammenarbeit zeigen und vereinbaren Sie vorab Inhalte, Freigaben und Kennzeichnung schriftlich.
Bezahlte Kooperationen müssen für Nutzer erkennbar sein; die genauen Anforderungen sollten Sie mit einer Rechtsberatung klären. Laut § 5a Absatz 4 UWG handelt unlauter, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, wenn dies sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt [7]. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.
Die Medienanstalten beschreiben in ihrem Leitfaden (Stand Juni 2021), dass Werbung vorliegt, wenn ein Beitrag auf einer Vereinbarung mit Gegenleistung beruht, etwa Geld oder zugesandte Produkte [6]. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) nennt 2025 als anerkannte Begriffe unter anderem „Werbung“ und „Anzeige“ und verlangt, dass der Hinweis unmittelbar erkennbar ist [5]. Prüfen Sie jeweils die aktuelle Fassung der Veröffentlichungen.
Für Anzeigen mit Retargeting, Kontaktlisten oder Lead-Formularen gelten zusätzlich Datenschutzregeln, insbesondere zur Einwilligung und zur Zusammenarbeit mit der Plattform. Stimmen Sie diese mit Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.
Social Ads & Influencer
Was ist bei Kennzeichnung und Datenschutz zu beachten?
Social Ads & Influencer
Wie messen Sie die Wirkung von Social Ads und Influencer Marketing?
Wirkung messen Sie im B2B an Zielgruppenerreichung und Gesprächen, nicht an Klicks. Aussagekräftig sind Anteil erreichter Zielaccounts, Interaktionen durch Entscheider, Anfragen und Gespräche mit Bezug auf die Kampagne sowie die Frage „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“ im Erstgespräch.
Beachten Sie die Verzögerung. Wenn nur ein kleiner Teil der Zielunternehmen aktuell im Markt ist [3], zeigt sich der Effekt oft erst Monate später, und ein Teil davon bleibt unsichtbar (Dark Social). Sinnvoll ist deshalb ein Mix aus Plattformdaten, CRM-Auswertung und direkter Rückfrage.
Belegt ist, dass Plattformen Creator-Zusammenarbeit stärker in die Werbewerkzeuge integrieren. LinkedIn nennt dazu den Creator Marketplace und das Beratungsangebot BrandWorks [2]. Belegt ist ebenso, dass die Aufsicht aktiv ist: Die BLM bearbeitete 2024 nach eigenen Angaben 271 beschwerdebasierte Fälle, davon 155 zu Instagram, überwiegend wegen fehlender oder unzureichender Kennzeichnung [5].
Unidexx-Einschätzung
Wir erwarten, dass im B2B persönliche Profile von Fachexperten weiter an Bedeutung gewinnen und dass Messung stärker über Pipeline und Gesprächsqualität statt über Reichweite erfolgt. Das ist eine Einschätzung, keine Prognose mit Quelle. Unternehmen, die jetzt Experten aufbauen und sauber dokumentieren, haben dabei einen Vorsprung.
Ausblick
Ausblick: Wie sich Social Ads und Influencer Marketing entwickeln
FAQ
Häufige Fragen zu Social Ads & Influencer
Lohnen sich Social Ads im B2B überhaupt?
Das hängt von Zielgruppe, Angebot und Messung ab. Social Ads erzeugen Bekanntheit bei Entscheidern, die noch nicht im Markt sind. Wenn nur ein kleiner Teil der Unternehmen aktuell kauft [3], liegt der Wert in der Präsenz vor dem Bedarf. Prüfen Sie den Erfolg an Gesprächen und Zielaccounts, nicht an Klicks.
Welche Plattform ist für B2B-Social-Ads die beste?
Für die meisten B2B-Zielgruppen ist LinkedIn der erste Kandidat, weil sich Anzeigen nach Jobtitel, Branche, Unternehmen und Seniorität ausrichten lassen [9]. Andere Plattformen können für breitere Zielgruppen oder Recruiting passen. Die Entscheidung sollte auf Ihrer Zielgruppe beruhen, nicht auf der Plattformgröße.
Was ist ein B2B-Influencer?
Ein B2B-Influencer ist eine Fachperson, die in sozialen Netzwerken ein Publikum aus Entscheidern oder Fachleuten erreicht und dort Ansehen genießt. Das können Praktiker, Autoren, Verbandsvertreter oder Experten aus dem eigenen Unternehmen sein. Entscheidend ist Glaubwürdigkeit beim Thema, nicht die Zahl der Follower.
Muss Influencer-Werbung gekennzeichnet werden?
Grundsätzlich ja, wenn der kommerzielle Zweck nicht erkennbar ist. § 5a Absatz 4 UWG regelt dies [7]; die Medienanstalten und die BLM beschreiben die Praxis [5][6]. Die Anforderungen im Einzelfall sollten Sie mit einer Rechtsberatung klären; diese Seite ist keine Rechtsberatung.
Wie kombiniere ich Social Ads mit Google Ads und SEO?
Social Ads wecken Aufmerksamkeit vor dem Bedarf, Suche fängt den konkreten Bedarf ab. Beide sollten auf dieselben Zielgruppen, Botschaften und Landingpages ausgerichtet sein. So erkennt ein Entscheider Ihr Unternehmen wieder, wenn er später nach einer Lösung sucht.
Wie lange dauert es, bis Social Ads wirken?
Eine pauschale Dauer gibt es nicht. Da Zielunternehmen oft erst später kaufen [3], zeigen sich Effekte bei Bekanntheit früher als bei Anfragen. Planen Sie einen Zeitraum, der mehrere Entscheidungszyklen Ihrer Kunden abdeckt, und werten Sie Zwischenwerte wie Zielgruppenerreichung aus.
Was kosten Social Ads und Influencer-Kooperationen im B2B?
Die Kosten hängen von Plattform, Zielgruppengröße, Wettbewerb um die Zielgruppe, Formaten, Produktionsaufwand und Honorar der Kooperationspartner ab. Pauschale Preise wären unseriös. Sinnvoll ist ein Testbudget mit klaren Kennzahlen, das nach den ersten Ergebnissen angepasst wird.
Wie finde ich passende Influencer für mein B2B-Unternehmen?
Beginnen Sie bei Ihrer Zielgruppe: Wem folgen Ihre Entscheider, wer wird dort kommentiert und geteilt? Prüfen Sie Themenpassung, Inhaltsqualität und Regelmäßigkeit. LinkedIn bietet mit dem Creator Marketplace eine Suche nach Creatorn an [2]. Klären Sie Inhalte, Freigaben und Kennzeichnung vorab schriftlich.
Weiterführende Themen
Weiterführende Themen
Verwandte Leistungen und Beiträge zum Thema.
Verwandte Leistungen
Google Ads für B2B-UnternehmenSichtbar genau dort, wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist.
SEO für B2B-UnternehmenGefunden werden beginnt mit genauem Hinsehen.
Thought Leadership im B2BWer die Zukunft zeigt, wird gehört.
Lead-Generierung im B2BDer erste Klopfer entscheidet, ob die Tür aufgeht.
Agentic Workflows für Vertrieb und MarketingEin Agent. Viele Aufgaben. Ein gemeinsames Ziel.
Online-MarketingAlle Leistungen im ÜberblickAus dem Blog
Quellen
Belege und Quellen
10 Quellen anzeigen
- LinkedIn Pressroom (2026 Global B2B Marketing Outlook, YouGov): How LinkedIn is helping B2B marketers reach audiences at scale with creators and video (2026). 82 % und 56 % zu Creatorn; Befragung von 1.299 B2B-Marketern in USA, UK, Frankreich, Deutschland, Indien (14.1.–5.2.2026).
- LinkedIn Pressroom: LinkedIn Creator Marketplace and BrandWorks (2026). Beschreibt Creator Marketplace in Campaign Manager, Thought Leader Ads und BrandWorks (Juni 2026).
- Marketing Science / Ehrenberg-Bass Institute für das LinkedIn B2B Institute: Ehrenberg-Bass: 95% of B2B buyers are not in the market for your products (2022). Bis zu 95 % der Unternehmen sind zu einem Zeitpunkt nicht im Markt; Jahr aus Sekundärangabe (Edelman) abgeleitet.
- Demand Gen Report (zu Edelman-LinkedIn B2B Thought Leadership Impact Report 2025): Marketers Need to Gear Content to Hidden B2B Buyers: Edelman/LinkedIn (2025). 79 % würden Anbieter mit konsequentem Thought Leadership im RFP eher befürworten; knapp 2.000 Befragte.
- Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM): OBACHT, Magazin zur Werbeaufsicht, Ausgabe 2025/2 (2025). Fallzahlen 2024 (271, davon 155 Instagram) und Hinweise zur erkennbaren Kennzeichnung.
- die medienanstalten: Leitfaden Werbekennzeichnung in Social-Media-Angeboten, Blogs und Podcasts (2021). Werbung liegt bei Vereinbarung mit Gegenleistung vor; Stand Juni 2021, mögliche Aktualisierungen prüfen.
- dejure.org (Gesetzestext UWG): § 5a UWG – Irreführung durch Unterlassen (2026). Absatz 4: unlauter handelt, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht.
- DataReportal (DataReportal/Kepios): Digital 2026: Germany (2025). 64,7 Mio. Social-Media-Nutzerkennungen (Okt. 2025); LinkedIn-Werbereichweite 24,0 Mio. (Ende 2025).
- LinkedIn Marketing Solutions: LinkedIn Ad Targeting (2026). Targeting nach Jobtitel, Unternehmen, Branche, Seniorität; Matched Audiences (Herstellerangabe).
- ContentGrip (zitiert TopRank Marketing, 2025 B2B Influencer Marketing Report): The state of B2B influencer marketing: mid-2026 pulse (2026). 85 % der B2B-Marketer (404 Befragte, US-Unternehmen) setzen Influencer Marketing ein, 34 % im Jahr 2020.
Nächster Schritt
Wir beraten Sie zu Social Ads & Influencer
Im Erstgespräch klären wir Ausgangslage und Ziel und zeigen, welche Schritte für Ihr Unternehmen sinnvoll sind.
Lassen Sie uns darüber sprechen
Agentic SEO erklärt